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Lust auf einen großen DRAM? Wie größere Chips zu bahnbrechenden Speicherverbesserungen führen


Die Zeiten, in denen nur Workstation- und Serverplattformen auf große Speichermengen zugreifen konnten, scheinen dem Zeitalter der dampfgetriebenen Webstühle der Vergangenheit anzugehören. 

Die neuesten Consumer-Chips – wie die marktführende 13. Generation der Raptor-CPU – bieten native Unterstützung für bis zu 192 GB Arbeitsspeicher auf einem Motherboard der Intel 600er- oder 700er-Serie mit vier Steckplätzen.  

Dies ermöglicht ein schnelleres Rendering, flüssigeres Multitasking und die Möglichkeit, mit größeren Projektdateien ohne Verlangsamung zu arbeiten – eine gute Nachricht für alle Arten von professionellen Anwendern mit begrenztem Budget, einschließlich Content-Erstellern, Programmierern und Entwicklern, Multitaskern und Power-Usern sowie Datenanalysten und Wissenschaftlern. 

Verbesserter dynamischer Direktzugriffsspeicher (DRAM) ist dank der Einführung von 24-GB-Chips möglich, die im Vergleich zu den ursprünglichen 16-GB-Chips einen Kapazitätszuwachs von 50 % bieten. Die neuen 24-GB-Chips ermöglichen es den Herstellern, 24-GB- und 48-GB-Speichermodule herzustellen. 

Dies ist ein bahnbrechender Fortschritt, denn selbst wenn nur zwei Steckplätze zur Verfügung stehen, können die Benutzer die Speicherkapazität in ihren Computern deutlich erhöhen. Selbst preisgünstige Hauptplatinen können eine Speicherkapazität von 96 GB erreichen – etwas, das vor DDR5 nicht möglich war.  

Das bedeutet, dass die maximale Kapazität auf 192 GB bei Mainstream-Motherboards mit vier Speichersteckplätzen und bis zu 768 GB bei Workstation-Angeboten mit 16 Speichersteckplätzen, wie dem SuperMicro X13SWA-TF-Motherboard, das zusammen mit Intels kürzlich angekündigten Xeon W Sapphire Rapids-Prozessoren vorgestellt wurde, wächst. 

Auch VRAM profitiert von größeren Chips, wie Samsung bekannt gab, das einen 24 GB Graphics Double Data Rate 6 (GDDR6) Chip entwickelt hat. 

Der neue Chip, der auf der 10-Nanometer-Technologie der dritten Generation basiert und eine um mehr als 30 % höhere Datenverarbeitungsgeschwindigkeit als bisherige Produkte aufweist, kann Grafikbilder mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,1 Terabyte pro Sekunde verarbeiten. 

Nach Angaben des Unternehmens ist er damit der schnellste Chip der Welt, dessen Rechenleistung ausreicht, um 275 Full-HD-Filme in einer Sekunde abzuspielen.  

Da der neue Chip den JEDEC-Industriestandards entspricht, ist es wahrscheinlich, dass Unternehmen, die sich mit künstlicher Intelligenz und Grafik beschäftigen, den neuen Chip übernehmen werden. 

All dies ist nicht nur für die Spielewelt von großem Nutzen, sondern auch für alle, die einen größeren Arbeitsspeicher benötigen, wie z. B. Videobearbeiter, 3D-Designer und Grafiker, die mit ressourcenintensiver Software arbeiten. 

Entwickler, die an komplexen Projekten arbeiten oder mehrere Software-Entwicklungstools gleichzeitig einsetzen, können davon profitieren, da dies eine schnellere Kompilierung, ein reibungsloseres Code-Debugging und die Ausführung virtueller Maschinen oder Emulatoren ohne Leistungsengpässe ermöglicht. 

Auch Multitasking-Anwender und Power-User, die mehrere Anwendungen gleichzeitig ausführen, z. B. Webbrowser mit zahlreichen Registerkarten, Produktivitäts-Tools, Media-Player und virtuelle Konferenzsoftware, können von einem größeren Arbeitsspeicher profitieren. Er ermöglicht nahtloses Multitasking und verhindert eine Verlangsamung des Systems beim Umschalten zwischen Anwendungen. 

Darüber hinaus können Datenanalysten und Wissenschaftler, die mit großen Datensätzen, statistischen Analysen, Datenmodellierung oder ressourcenintensiven Simulationen arbeiten, von den Fortschritten profitieren.  

Die erhöhte Speicherkapazität ermöglicht eine schnellere Datenverarbeitung, weniger Festplattenwechsel und eine bessere Leistung bei datenintensiven Aufgaben. 

Nicht zuletzt werden auch die Benutzer virtueller Maschinen, die Virtualisierungssoftware zur Erstellung und Verwaltung virtueller Maschinen einsetzen, enorme Vorteile haben. Jede virtuelle Maschine benötigt einen Teil des Arbeitsspeichers des Systems, und mehr RAM ermöglicht die gleichzeitige Ausführung mehrerer virtueller Maschinen oder die Zuweisung größerer Speicherressourcen für jede virtuelle Maschine. 

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