Technical Articles

  • Power over Ethernet

    Stromversorgung über Ethernet: Die perfekte Rackmontage-Lösung

    Updated 28/08/2019

    Als Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von PCs für anspruchsvolle Umgebungen wissen wir, wie schwierig viele PC-Installationen sein können, wobei wir manchmal ein Projekt stoppen, bevor es überhaupt begonnen hat. Und es geht nicht nur darum, Überlegungen wie Gehäusegröße und Gewicht zu verhandeln – auch die Ordnung Ihres Schaltschranks sowie der Aufbau einer zuverlässigen Wi-Fi-Verbindung können sich je nach Ihren individuellen Gegebenheiten als hinderlich erweisen. Wir glauben, dass ein großer Teil der Lösung in Zukunft die Möglichkeiten von Power over Ethernet optimal nutzen wird.

    Wir haben in letzter Zeit eine überwältigende Nachfrage unserer Kunden nach Produkten gesehen, die auf Power over Ethernet (PoE) basieren, und freuen uns daher, Ihnen mitteilen zu können, dass wir ein Gerät entwickelt haben, das Ihnen hilft, das Beste aus PoE in ausgewählten Modellen unserer Produktpalette herauszuholen.

    Warum Power over Ethernet?

    Power over Ethernet ist die ideale Lösung für komplexe PC-Installationen. Nahtlos und dennoch unglaublich leistungsstark, ermöglicht PoE die Übertragung von Strom und Daten über ein einziges Ethernet-Kabel. Aus diesem Grund ist es die perfekte Lösung für anspruchsvolle und entfernte Installationen, insbesondere an Orten, an denen sich ein Netzkabel als unpraktisch erweisen würde. Mit weniger Kabeln, die Sie benötigen, erleichtert es die Montage Ihrer G2-Geräte und sorgt dafür, dass Ihr Schaltschrank übersichtlich bleibt. Am hilfreichsten ist, dass das für den Betrieb unserer PoE-Hardware erforderliche Ethernet-Kabel in der Regel bereits in vielen Bürogebäuden installiert ist und die PC-Installation sofort kostengünstiger ist. Und dank der Übertragung über eine drahtgebundene Ethernet-Verbindung bleiben Ihre Daten viel sicherer und die Konnektivität ist stabiler. Immer häufiger erweisen sich PoE-basierte Produkte als die beste Wahl für knifflige PC-Installationen. Deshalb haben wir für einige unserer beliebtesten Produkte die PoE-Unterstützung eingeführt.

    Nichts als Ethernet

    Unser maßgeschneidertes Power-over-Ethernet-Gerät ist sowohl für unsere 1HE-NUC- als auch für unsere Bantam-PCs erhältlich, wird aber in Kürze auf den Rest unserer Produktpalette ausgedehnt und ermöglicht es Ihnen, alle vier PoE-Standards zu nutzen:

    – IEEE 802.3af-2003, Typ 1, Typ 1

    – IEEE 802.3at-2009, Typ 2 oder PoE+.

    – IEEE 802.3bt-2018, Typ 3, Typ 3

    – IEEE 802.3bt-2018, Typ 4, Typ 4

    Mit all dem, was in einem einzigen PC erfasst ist, können Sie daher nicht nur von PoE+ profitieren, das Geräte mit bis zu 30 W Leistung wie VoIP-Telefone unterstützen kann, sondern auch von den PoE-Typen 3 und 4, die Informationskioske, Videokonferenzen, leistungsstarke Digital Signage und vieles mehr unterstützen. Die Konformität mit allen gängigen Standards bedeutet, dass unsere Produkte viel Flexibilität bei der Gestaltung von Lösungen mit PoE bieten.

    Was man jedoch bei der Betrachtung von PoE beachten sollte, ist, dass es sich um eine sich entwickelnde Technologie handelt. Es ist nicht möglich, damit einfach einen älteren PC zu betreiben, daher ist es wichtig zu verstehen, in was Sie investieren werden, sowie die praktischen und kommerziellen Auswirkungen, bevor Sie sich für die Änderung entscheiden.

    Unsere Palette von PoE-basierten PCs wurde speziell für komplexe Installationen und alle notwendigen Überlegungen entwickelt, so dass Sie alle Möglichkeiten von Power over Ethernet nutzen können.

    Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie die Leistungsfähigkeit von PoE in einem unserer Produkte nutzen können, oder wenn Sie den besten Weg zur Migration auf PoE-basierte Hardware finden, wenden Sie sich bitte an einen Mitarbeiter des Teams.

    Posted by: Beth
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  • PCIe lanes

    Ein einfacher Leitfaden zum Verständnis von PCIe-Lanes

    Updated 02/08/2019

    Um eine kostengünstigere Lösung zu erreichen, wird oft die Anzahl der in bestimmten Prozessoren verfügbaren PCIe-Lanes weit überbewertet. Wichtig ist, dass die maximale Anzahl der verfügbaren PCIe-Lanes von Chip zu Chip variiert – z.B. haben Intels Desktop ‚i‘ CPUs maximal 16 PCIe-Lanes – so dass letztendlich die Anzahl der PCIe-Lanes, die auf Consumer-Grade-CPUs angeboten werden, einfach nicht ausreicht. Mit maximal 16 bis 20 Lanes ermöglicht dies in der Regel nur den Anschluss von nur zwei Grafikkarten, was bei größeren, komplexeren Anwendungen nicht ausreicht.

    Das Problem mit PLX-Schaltern

    Meistens, wenn eine Anwendung mehr als eine Grafikkarte benötigt, suchen Benutzer nach Motherboards mit vielen PCIe-Steckplätzen, aber in diesen Fällen wenden sich die Hersteller an einen PLX-Switcher. PLX-Switches sollen das Problem lösen, indem sie die PCIe-Lanes multiplexen und im Wesentlichen die Lanes bei Bedarf ein- und ausschalten, je nachdem, wo ein Gerät erkannt wird, so dass Sie mehr nutzen können. Dadurch kann sich die Anzahl der „verfügbaren“ Spuren praktisch verdoppeln, was ideal klingt. Das Problem dabei ist, dass durch den ständigen Spurwechsel ein Engpass entsteht, der bei hoher Leistung zu einer erheblichen Verzögerung führen kann. Obwohl ein PLX-Umschalter es Ihnen zwar ermöglicht, mehr Lanes zu nutzen, erreichen Sie nicht wirklich die Leistung, die Sie von Ihren Erweiterungskarten erwarten.

    Der Nachteil ist, dass ohne Schalter jedes Gerät eine eigene dedizierte Verbindung zur CPU benötigt, so dass es leicht ist, die verfügbaren Lanes sehr schnell zu verlassen. Also, was ist die Lösung?

    Mehr Lanes, mehr Leistung

    Die einfache Antwort ist, dass Sie mehr Lanes benötigen. Es ist einfach, sich mit einer minderwertigen CPU zufrieden zu geben, um die Kosten niedrig zu halten, aber wenn sie nicht alles erreicht, was von ihr verlangt wird, nützt es wirklich nichts, sie überhaupt zu haben. Im Vergleich dazu verfügen Intels Xeon- und X299-Workstation-Prozessoren über eine weitaus größere Anzahl von PCIe-Lanes, die im Allgemeinen zwischen 28 und 48 Lanes liegen können – eine enorme Verbesserung gegenüber Consumer-CPUs.

    Vor kurzem haben wir dies einem unserer Kunden gezeigt, der 20 Daten-Lanes für zwei leistungsstarke Grafikkarten sowie einen 10 GB Ethernet-Port auf seinem Motherboard benötigte. Wir haben die Einheit umgebaut, um ihren Anforderungen gerecht zu werden, was es ihnen nun ermöglicht hat, die beiden Karten, die sie für ihre Anwendung benötigten, einzustecken.

    Recherchieren Sie

    Wenn es um PCIe Lanes geht, empfehlen wir Ihnen wirklich, eine gründliche Recherche über die CPUs durchzuführen, in die Sie investieren möchten, um das Beste aus ihnen herauszuholen. Dies ist besonders wichtig, da einige Unternehmen heute die Tendenz haben, sowohl die CPU- als auch die Chipsatz-PCIe-Lane-Zählung zu kombinieren, um die höchste Anzahl zu fördern, was irreführend sein kann. Denken Sie nur daran, sich bewusst zu sein, worauf Sie sich einlassen.

    Wenn Sie besser verstehen möchten, wie Sie das Beste aus Ihren PCIe-Lanes herausholen können, oder Ratschläge bei der Wahl des richtigen Chips für Ihre Maschine benötigen, wenden Sie sich an einen der Mitarbeiter.

    Posted by: Beth
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  • The SSD Evolution

    Updated 15/06/2016

    10 TB 3D NAND is upon us.

    Last year we spoke in detail about the gap between traditional storage and SSD closing significantly. A lot can change in a year, a phrase which appears particularly apt to the world of SSD. Being more affordable, more powerful and with greater capacity, it’s fair to say SSD is playing a major part in ushering out traditional spinning disk storage.

    Previously, we suggested that SSD manufacturers were looking at new ways to increase capacities almost exponentially and that is now becoming a reality.  By adopting Micron’s 3D NAND flash chips and stacking them vertically, Intel has created an affordable 10TB SSD, which they recently announced will be making its way to market later this year. With each of these new advancements we are increasingly seeing a Moore’s Law for storage memory.

    Intel’s new solid state drive promises a huge jump in capacity and performance, yet retaining the same physical footprint – meaning positive impacts on both device size and data centre real estate.  The arrival of the new 3D NAND technology should also signal a lower price per/GB, whilst delivering significant advancements over standard Planar NAND. And if all goes to plan you should be able to reap these cost and productivity gains in the coming months.

    It’s more than just capacity                            

    If anything was holding people back from SSD, some might argue it was the capacity, but really that’s a non-argument now, especially with the arrival of 3D NAND.  Similarly, SSD uses an embedded controller to read and write data and in the early days of their development, write speeds were lower than read speeds leading to gripes compared to traditional disk alternatives. However, the current crop of SSDs offer massive jumps in performance too, offering a far more even performance symmetry – with read and write speeds potentially averaging 580 mps and 500 mps respectively, meaning less time required to store and pull data when you need it.

    The prospect of 3D NAND technology promises even greater read/write bandwidth, I/O speeds and power savings all within the next 12 months. Consequently, it appears 3D NAND will smash previous ceilings on both capacity and performance.  Perhaps its arrival will mark the final demise of spinning disk.

    If you’d like to know more about SSD and its inclusion in our products or believe the technology could lend itself to a potential challenge you face, please get in touch to talk further.

     

    Posted by: chris
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  • Windows 10 anniversary just round the corner and Windows 7 end of sale hot on its heels!

    Updated 29/04/2016

    With Windows 10 first year anniversary just round the corner (an anniversary update is expected sometime in July), it’s likely to prompt people to start looking more closely at the operating systems (OS) they have deployed and any application dependencies tied to them.  In particular, it brings into focus what’s ahead for Windows 7.  The End of Sales for PCs pre-installed with Windows 7 Professional is actually October 2016!  In our opinion, it’s not been as well publicised as it otherwise might have been because of all the hype surrounding Windows 10.  However, before, you come out in a cold sweat, this doesn’t mean the end of support – Microsoft will continue to patch and update the OS until January 2020.  What it does mean though is that if you want to buy new PCs pre-installed with the OS you’re not going to be able to through conventional routes.

    Unless…

    You work with a partner like G2 who operates under an embedded licensing agreement.  This means we can continue to sell Rack and Mini PC systems pre-installed with the OS (and in fact even older OS like XP) beyond the end of sale date.

    For us it’s critical as in our experience there are still many organisations that rely on Windows 7 for critical applications – having proved itself as a robust and reliable OS.  In fact, 52% of all machines globally run Windows 7 proving exactly that, and it wasn’t that long ago people panicked about getting off of XP.

    Rest assured

    Using our industrialised motherboards we will be able to build and support Windows 7 PCs for a LONG time to come.

    If you’re interested in understanding more about our Rack and Mini PCs and the supply of Windows 7 pre-installed machines then get in touch.  Alternatively, explore our products to find something suitable for your needs.

    Posted by: chris
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  • Does ‘system on chip’ have any enterprise value?

    Updated 08/03/2016

    The phrase ‘system on chip’ has become a buzz phrase among tech enthusiasts in recent years. Essentially, it refers to a processor embedded onto a board which may be integrated with all of the components required to function a computer or electrical device. Recently there has been some commercial success with easy-entry platforms like Raspberry Pi and Intel’s Galileo, but do these devices, also known as Integrated Circuit PCs have any place in enterprise computing?

    First out the blocks

    As you’d expect, Intel has been one the first out of the blocks in product development and building the hype around system on chip.  Their virgin product is an Integrated Circuit PC on a HDMI input device called Compute Stick. Although just 4.5 inches in length, the Compute Stick does come with an impressive spec. The device has a choice of Core M processors and up to 4 GB of memory, which will be sure to spark interest and inspire innovation within the small computing industry.

    Whilst Intel has developed an out-of-the-box product that is at this moment quite unique, it will arguably still only appeal to those looking for a tiny device where performance and necessity to configure is not king.  For this reason, in our opinion it’s still really a consumer device for now and is unlikely to stand up to the demands of enterprise computing, where users need to connect to multiple network or require more powerful compute to run graphics intensive software.  But, as we’ve seen with other consumer computing phenomenon like the Apple iPad, it doesn’t take long to establish traction and see new consumer tech start to play a disruptive role in the enterprise.

    The new old

    We believe the trend is set and manufacturers will continue to create products marketed as system on chip, albeit primarily aimed at the consumer market. Despite the buzz however, system on chip isn’t actually something new.  Integrated Circuits have been around in small computing for a while now.  In fact, most of today’s rack PCs are built using components embedded onto a chip.  Indeed, G2 harnesses a variation of system on chip technology in our rack-mount NUC, but complement this with other functionality that better meets the performance and expandability requirements of the enterprise.

    Trickle down benefits

    It’s practically guaranteed that as system on chip technology develops, with that will come greater performance options and evermore innovation.  And that makes us excited, as undoubtedly there will be trickle-down benefits for our own product development roadmap, helping us to continue creating better performing, smaller product packages that pack-in as much functionality as possible.

    As ever, we’ll be keeping a keen eye on this market and will of course share our observations and developments.

    If you’d like any help understanding system on chip or would like to talk to us about any of our products, please get in touch.

    Posted by: chris
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  • Intel 6th gen “Next Unit of Computing” hotly anticipated

    Updated 30/11/2015

    We’re eagerly anticipating the arrival of Intel’s new 6th generation NUC, otherwise known as „Next Unit of Computing”.  As one of our best selling products, we were the first company in the world to rack-mount NUC and haven’t looked back, innovating around the platform ever since its launch in 2013.

    The new 6th generation NUC, powered by a Skylake-based chipset dubbed “Skull Canyon” and “Swift Canyon”, promises to be the most powerful family of NUC’s yet, with various product iterations up to Core i7.  Whilst information is limited at this stage, depending on the model, new features are expected to include:

    • 4K display capability, over mini HDMI 1.4a and mini DP 1.2
    • Purpose-built for Windows 10
    • Superfast 11ac wireless (option)
    • 2 SSD for lightning fast data transfer
    • Intel’s much acclaimed Iris Pro graphics

    The small form factor and powerful capabilities of NUC make it particularly well suited to a host of applications including immersive gaming, content creation, digital signage, point-of-sale and kiosk.

    Expected Q1 2016, we hope to get an early look at the new offering soon, enabling us to begin our own innovation process of continuing to rack-mount NUC as a short-depth, 1U product for specialised computing environments like audio-visual and display media.

    If you’d like to know more about NUC get in touch or take a look at our product line-up.

    Posted by: chris
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  • 5th generation NUC packs even bigger punch! 

    Updated 17/02/2015

    When Intel released the NUC it was a revolution in ultra-compact PC design.  Likewise, we broke new ground when we were the first company in the world to rack-mount the NUC and enable up to three units to co-exist together in a 1U rack space.

    Intel has now launched the 5th generation Broadwell NUC, which packs even more new features into a familiar ultra-small design.  As such we will be continuing to innovate around the NUC5i5MYHE / NUC5i5MYBE (vPro) and NUC5i3MYHE / NUC5i3MYBE products, taking advantage of the new features.  Support now includes:

    • Intel 5th generation Core i3 and i5 processors
    • Intel HD graphics – 4K resolution and support for up to three monitors
    • Multiple peripheral connectivity including front and back USB ports
    • Internal M.2 SSD plus an additional M.2 slot for WiFI and Bluetooth
    • vPro options to remote manage intelligent computing solutions (NUC5i5MYHE / NUC5i5MYBE)

    The NUC has been successfully deployed in a host of innovative computing environments including digital signage, vending, point-of-sale and content creation, where it’s size versus performance advantages really shine through.

    Helpfully, Intel has committed to 3 year development and production cycles for this new generation of NUC, which gives added peace of mind for those looking to integrate the platform into wider computing solutions.

    We are well underway with developments in our own product line-up to continue offering rack-mount options for the new NUC.  Watch our blog feed for news or for more information please contact us.

    Posted by: chris
    Posted in: News, Technical Articles